Am besten beim Titel.
Zunächst: der Putztag.
Wer hier öfters rein schaut (höchstwahrscheinlich eh niemand)
wird bemerken das ich jedes WE, meistens Sonntags, Stimmungstechnisch irgendwas mit aufräumen, Putzen oder ähnlich entropiereduzierendes dort stehen hab.
Meistens kommt es aber nicht dazu -.-
Um das zu verstehen sollte man sich vor Augen führen wie so ein "Putztag" bei mir aussieht.
Ich versuch das mal ein wenig zu beschreiben:
Aufstehen (klar), ca. 1-2 Stunden am PC hängen und Literweise Kaffee konsumieren.
Meistens sag ich mir dann "Um 12 fängste an!"
Meist wird es halb Eins, Eins... auch mal halb Zwei bis ich mich dann aufraffe.
Oft wird dann versch. Gelumpe von hier nach dort geräumt um hier und dort Platz zu haben, mit nem Schwamm einmal drüber zu gehen.
Naja.. solche... wenig produktiven und eher halbmotivierenden Tätigkeiten eben.
Dazu Musik.. meist fetzige gute Laune Musik um Stimmungstechnisch das raus zu holen was der Kaffee noch nicht vollbracht hat.
Im Grunde Ist das alles doch recht produktiv sobald ich dann mal mit räumen, fegen und wischen angefangen hab.
Einziges Manko ist nur leider, das ich mich immer wieder vom PC fesseln lass -.-
Im Grunde hängt der Erfolg dieses Putztages davon ab, wieviel Willenskraft ich dann aufbringe, mich wieder vom Pc zu entsagen und weiter zu machen.
Jetzt ist zB grad so ein Moment... Ich habe die Phase des halbmotivierten hin und her Räumens fast abgeschlossen und dachte mir: "Hast ja nu schon bisl was. Nu kannst ja mal bloggen". Mal sehen wie lange es danach dauern wird, wieder los zu legen aber ich bin voller Zuversicht (und leider auch voller Naivität).
Zweiter Teil des Titels und ein weiteres Hobbys meinerseits:
Physik... leider nur die Populärwissenschaftliche Seite von alledem weil ich, zugegebnermaßen, seit der Gesamtschule ziemlich mies in Mathe war.
Damals hat..s Einsen und Zweien geregnet und das im E-Kurs aber seit dem Berufskolleg und diesem total übertriebenen Lehrer (Er hatte einen Doktortitel in Mathe und Biologie) bei dem ich in Mathe eher an abstrake Kunst erinnert wurde und meine Noten, trotz Nachhilfe immer bescheidener wurden.
Jedenfalls hat mich das nicht davon abgehalten, mich für Physik zu interessieren auch wenn mir so nur die reine Vorstellungskraft blieb aber es gibt ja glücklicherweise hervorragende Bücher die rel. wenig Formeln enthalten.
Un so kam es das ich mir Stephen Hawkins "eine kurze Geschichte der Zeit" inzwischen zum 5. mal durchgelesen und es immer noch nicht vollständig verstanden hab.
Ich glaub aber das liegt weniger an meiner Dummheit als an der Tatsache das Quantenmechanik und Astrophysik nun auch keine leichte Kost sind.
Um so faszinierender finde ich es, wie es in der Welt des allerkleinsten und allergrößten zugeht.
Allein.. ich sag mal.. diese Sache mit dem Doppelspaltexperiment verdeutlicht das ganz gut.
Daran sieht man wirklich, wie erbärmlich oberflächlig wir unseren Alltag doch durchleben ohne uns im klaren zu sein was jenseits von wenigen Nanometern eigentlich abgeht.
Wie kann es sein das ein Teilchen sein Verhalten nur durch die Tatsache das es beobachtet wird, verändert.
Ok das mag bei manchen Menschen mit ausgeprägter Prüfungsangst auch so sein aber die sind wenigstens nicht plötzlich an 2 Orten gleichzeitig oder wechseln spontan das Geschlecht (höchstens temporär die Hautfarbe) wenn die Prüfungsaufgaben ausgeteilt werden.
Natürlich nur ein, aus der Luft gegriffenes Beispiel aber ähnlich ufnassbar ist es eben was weit jenseits eines Millimeters passiert :D
Das ich nicht davon ausgehe, das hier jeder das Experiment kennt, von dem ich gerade sprach - es muss ja auch nocht Leute geben die sich mit anderne wichtigen Dingne beschäftigen wie.. Musik, Kunst, Wirtschaft, Geologie, Geographie, Psychologie, Biologie
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